Kürbiskuchen mit Zimtstreuseln oder Sommerpause adé, Herbstzeit olé!

16. September 2018
Kürbiskuchen mit Zimtstreuseln oder Sommerpause adé, Herbstzeit olé!

In den letzten Monaten war es etwas ruhig geworden in der Sonntagskuchen-Manufaktur. Das lag zum einen an meinem Jobwechsel, der mich ordentlich auf Trapp hielt, und zum anderen an diesem unfassbar sonnig-warmen Sommer, der in jeder freien Minute aus der Backstube hinaus und hin in den Park, auf die Alster, ans Meer oder in die Eisdiele lockte. 

Mit den ersten bunten Blättern an den Bäumen weicht jetzt aber die kleine Sommerpause wieder dem Sonntagsbackspaß. Passend zur beginnenden Herbstzeit gibt es dazu heute ein Sonntagsküchlein, das meinen Lieblingsherbstboten – Kürbis in jeder Form und Farbe – bezirzt: Einen saftigen Kürbiskuchen mit knusprigen Zimtstreuseln.

Ich habe den Kürbiskuchen in einem rechteckigen Backrahmen von ca. 28x20cm gebacken, den ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestellt habe. Alternativ könnt Ihr den Kuchen aber ebenfalls in einer 24er (wenn Ihr es höher mögt) oder 26er Springform backen. Bei mir kam ein Hokkaido-Kürbis in den Teig – lecker und praktisch, da er nicht geschält werden muss. Alternativ könnt Ihr natürlich auch einen anderen Kürbis nehmen, z.B. Butternut – dann aber das Schälen nicht vergessen. Viel Spaß!

Zutaten

Für die Streusel:
150g Butter
70g Zucker
70g Rohrzucker
1 TL Zimt, gehäuft
1 Prise Salz
200g Mehl

Für den Teig:
325g Kürbisfleisch (das entspricht etwa einem halben kleinen [ca. 900g] Hokkaido nach dem Entkernen)
50g gemahlene Haselnüsse
100g Weizenmehl
125g Dinkelvollkornmehl
2,5 TL Backpulver
1 TL Zimt
250ml Sonnenblumenöl
200g Rohrzucker
4 Eier

Zum Garnieren:
Puderzucker

  45-55 Minuten
  160°C Umluft
  Backblech ca. 28x20cm oder 24er/26er Springform, idealerweise elektrische Raspel

 

Zubereitung

1. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Backblech oder Springform mit Backpapier auslegen und die Seiten fetten.

2. Für die Streusel die Butter bei niedriger Temperatur in einem kleinen Topf schmelzen. Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die geschmolzene Butter dazugeben und alles mit einem Löffel vermengen.

3. Mehl zur Butter-Zucker-Mischung geben und alles mit Löffel oder Händen zu einer glatten Masse vermengen und zusammenpressen. Die Masse bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen.
Tipp: Nicht wundern, dass das jetzt noch keine Streusel sind. Die Masse wird später zu Streuseln über den Kuchen gebröselt.

4. Für den Kuchenteig zunächst den Kürbis von den Enden befreien, ggf. schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Die Stücke anschließend fein raspeln – am besten geht das mit einer elektrischen Raspel, falls die fehlt, gibt’s wenigstens ordentlich Muckis!

5. Nun das Mehl mit Backpulver, Haselnüssen und Zimt vermischen.

6. In einer weiteren Schüssel Öl, Zucker und Eier mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Die Mehlmischung dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die Kürbisraspel unterheben.

5. Den Teig in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Nun die Streuselmasse gleichmäßig darüber bröseln bis eine gleichmäßige Streuseldecke entstanden ist. Den Kuchen 45-55 Minuten backen bzw. bis die Holzstäbchen-Probe ohne klebrige Teigreste grünes Licht gibt. Anschließend in der Form auskühlen lassen.

Vor dem Servieren nach Belieben den Kürbiskuchen noch mit Puderzucker garnieren.

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